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Vogelgrippe war für uns Rassegeflügelzüchter ein besonders brisantes Thema. Horrormeldungen, von den Medien und der Politik meisterhaft inszeniert, trugen zu großer Unsicherheit und Angst bei. Vom FLI (Friedrich-Löffler-Institut) auf Riems wurden die abenteuerlichsten Theorien (Vogelgrippe durch Zugvögel usw.) in die Welt gesetzt. Seit der Jahreswende 2007/2008 ist das Thema “Vogelgrippe” aus den Medien verbannt. Was ist geschehen? Ein Rassegeflügelzüchter in Brandenburg hatte Schlachtabfälle (Beilagen) von Tiefkühlgeflügel aus dem Supermarkt auf dem Komposthaufen entsorgt. Seine Tiere erwischten diese Abfälle und infizierten sich mit dem H5N1-Virus. Eindeutiger hätte ein Nachweis, woher die Vogelgrippe kommt, nicht sein können. Nichtmal nach einem so strengen und langen Winter wie 2009/2010 an der Ostsee hat sich die Medienwelt noch für die vielen verendeten Tiere interessiert. Sogar die Bundeskanzlerin will jetzt im Artenschutz größere Anstrengungen unternehmen. Was das bringt wird sich zeigen. Die Politik hat auch bei diesem Thema ihre Glaubwürdigkeit zur Gänze verspielt. Das traurige ist, dass es in Zeiten des “Vogelgrippe-Wahns” einen Rückgang um 100.000 Züchter gab. Ein Unding ist die immer noch geltende Aufstallpflicht bei der 95% eine Ausnahmegenehmigung haben.
Deshalb ist es besonders notwendig, das man jetzt erst recht der Rassegeflügelzucht verbunden bleibt.
Es sind noch einige Links zum Thema Vogelgrippe und Massentierhaltung verblieben:
www.netzwerk-phoenix.net
Zugvögel sind nicht verantwortlich
www.zentrum-der-gesundheit.de/ia-vogelgrippe-h5n1-antwortet-nicht.html
www.provieh.de
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